SCHLESIEN

Görlitz in Niederschlesien
 

Peterskirche Görlitz

Karte Schlesien
Schlesiens Sprachen und Grenzen
Im Süden bilden die Sudeten die Grenze zu Böhmen und Mähren. Im Westen grenzt es an die Oberlausitz, im Nordwesten an die Niederlausitz.

Nach der Besiedlung durch germanische Stämme kamen mit der Völkerwanderung um 500 n. Chr. westslawische Stämme nach Schlesien. Schlesien war vom 13. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1944–48 mehrheitlich deutschsprachig besiedelt. Die staatliche Zugehörigkeit wechselte jedoch:

  • 922–1347 zum Königreich Großmähren
  • ab 1138 zum Seniorat Polen
  • von 1202 bis 1806 zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation
  • Von 1740 bis 1945 zu Preußen und damit von 1871 bis 1945 zum Deutschen Reich


  • Seit 1945 gehört Schlesien größtenteils zur Republik Polen. Ein kleiner Teil, die Region Mährisch-Schlesien gehört zu Tschechien und ein weiterer Teil der ehemals preußischen Provinz Schlesien liegt heute im Freistaat Sachsen.

    Dieses Gebiet gehört jedoch historisch zur Oberlausitz und wird heute als Schlesische Oberlausitz bezeichnet (Niederschlesischer Oberlausitzkreis).

    Heute ist Schlesien keine politische Einheit mehr. Die flächenmäßig größten Teile sind jene drei Bezirke, die als Woiwodschaften zu Polen gehören.

    In Oberschlesien wird neben Polnisch auch noch Deutsch und Wasserpolnisch gesprochen, die Oberschlesier würden es auch "Schlesisch" nennen.

    Letzteres ist heute im Grunde ein polnisch-slawischer Dialekt mit zahlreichen Einflüssen aus dem Deutschen und auch aus dem Böhmischen-Mährischen. In Niederschlesien wurde von der deutschen Bevölkerung Schlesisch gesprochen, das ein deutscher Dialekt mit geringen Einflüssen aus dem Slawischen ist.
       
    Görlitz
    (polnisch: Zgorzelec, sorbisch: Zhorjelc, tschechisch: Zhorelec)

    Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands und liegt in der niederschlesischen Oberlausitz an der Neiße, welche hier die Grenze zu Polen bildet.

    Nach Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen ist Görlitz die sechstgrößte Stadt des Freistaates Sachsen. Der östlich der Neiße gelegene wesentlich kleinere Teil der Stadt wurde durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg abgetrennt und bildet seitdem die eigenständige, polnische Stadt Zgorzelec.

    Görlitz blieb im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen fast völlig verschont, weswegen es heute mit knapp 4.000 größtenteils sorgsam restaurierten Baudenkmälern eines der besterhaltendsten historischen Stadtbilder in Deutschlands aufweist.

    Görlitz
       
     

    Hotel Bon-Apart
    In Görlitz Verweilen
    Im Herzen der fast 1000 Jahre alten Stadt Görlitz finden Sie das "Hotel Bon-Apart".
    Dieses traditionsreiche Haus ist eingebunden in eine historische Häuserzeile am Marktplatz

    Gelegen am Stadtpark bietet die "Pension am Stadtpark", die gerade für Familien eine komfortable und günstige Wohnalternative bietet.